22. Deutsche Gehörlosen Beachvolleyball Meisterschaft in Berlin


Auf einer der hochwertigsten und sicherlich auch schönsten Beachvolleyball-Anlagen Deutschlands fanden sich am 22. Juni 2019 BeachvolleyballerInnen aus ganz Deutschland im Sportforum, olympischer Stützpunkt für Beachvolleyball, in Berlin-Weißensee zusammen, um bei den Spielen um den heißbegehrten Titel dabei zu sein. Insgesamt 3 Damen- und 11 Männerteams kämpften bei hervorragenden Wetterbedingungen um jeden Ball. Das spielerische Niveau der TeilnehmerInnen, unter Ihnen Volleyballer aus der Nationalmannschaft, u.a. der 12fache deutscher Meister Marko Sudy (GSV Düsseldorf) zusammen mit seinen talentierten Nachwuchsspieler Henrik Templin (GSV Düsseldorf), konnte sowohl die Zuschauer, als auch die Ausrichter selbst begeistern.

 

In der Damenkonkurrenz mussten sich die Teams Kathleen Fleischmann/Andrea Straoczik (Berliner GSV) und Katharina Pape (GTSV Essen) und Nachwuchsspielerin Laura Göckeritz (Berliner GSV)  geschlagen geben. Die Langzeit-Nationalspielerinnen des Hallen- und Beachvolleyball Nationalkaders Inga Ragutt und Katrice Wega Teubou haben sich endlich den lang ersehnten Meistertitel schnappen können und lösen die Steinbacher Schwestern somit von der Spitze ab.

Unter den Zuschauern waren auch der Bundestrainerstab für Beachvolleyball, Physiotherapeuten und auch Norbert Hensen, Präsident des Deutschen Gehörlosen Sportverbandes.

 

Im Männerfinale standen sich das Interimsduo Marko Sudy (35) / Hendrik Templin (GSV Düsseldorf) und das Überraschungsteam bestehend aus Maik Fischer und Neuzugang Maximilian Schmidt (Berliner GSV) gegenüber. Das Team von Sudy / Templin gewann nach einem Finalkrimi - 2:1 – und sind erneut Deutscher Meister 2019. Den dritten Platz und sicherten sich das Interimsduo Christian Schumann und Nationalspieler Tobias Franz. Sie gewannen das kleine Finale gegen das Düsseldorfer Team bestehend aus Andreas Bothmann-Müller/ Patrick Kelch (GSV Düsseldorf) in zwei Sätzen. Während sie den ersten Durchgang souverän gestalten konnten, war der erste Satz, im Vergleich zum Zweiten, mühsame Arbeit. Aber der kämpferische Einsatz gegen das Interimsduo aus Düsseldorf wurde am Ende mit einem fairen 2:0 belohnt.

 

 Ergebnisse im Detail: https://www.dgs-vb.de/wettkampf/ergebnisse/