Bericht der 41.deutschen Volleyball Meisterschaft

Am 24. - 25.03.2018 war es wieder soweit. Die 41. deutsche Volleyball Meisterschaft der Gehörlosen fand in Frankfurt statt. Ausrichter war der GTSV Frankfurt und hat sich als Gastgeber souverän präsentiert und es lief alles nach Plan.

Am Abend vorher wurde die Spartentagung mit Neuwahl durchgeführt. Für die nächsten vier Jahre wurden die nachfolgenden Personen einstimmig (wieder-)gewählt:

 

Katharina Pape,Verbandfachwartin

Tino Götting, technischer Leiter Halle

Maik Fischer technischer Leiter für Beach

Matthias Bork alias Kassierer und Jugendwart

Andrea Starosczik, Passstellenleitung und Sportgericht

 

Erfreulich war, dass sich die Anzahl der teilgenommenen Mannschaften erhöht hatte, worüber alle

sehr glücklich waren!

 

Durch die Gründung der Volleyballabteilung Leipzig und Erlaubnis Spielgemeinschaften zu bilden erhöhte sich die Anzahl der Mannschaften endlich seit 2003. Wir sind zuversichtlich, dass sich der Teilnehmerkreis wachsen wird, da die Vereine zunehmend Spaß an Volleyball finden und somit auch Teams gegründet werden. 3 Damenteams und 8 Herrenteams trafen am 24. März 2018 hochmotiviert in der Dreifeldsporthalle IGS West ein und konnten es kaum erwarten endlich einen Volleyball in den

Händen zu halten.

Die frisch wiedergewählte Verbandsfachwartin, Katharina Pape, eröffnete das Turnier und wünschte in ihrer Ansprache allen erfolgreiche Spiele. Tino Götting, der ebenfalls frisch wiedergewählte technische Leiter für Halle, erklärte den Ablauf und merkte an, dass die alle Spiele zeitgerecht durchgeführt werden müssen, damit der Zeitplan eingehalten werden könne.

Bei den Damen wurde nach dem Spielmodus „Jeder gegen Jeden in Hin- und Rückrunde“ gespielt.

Im ersten Spiel traten die starken Mannschaften Zwickau und Essen aufeinander. Die Essenerinnen zeigten sich sehr kämpferisch und wollten unbedingt die Meisterinnen vom letzten Jahr besiegen und servierten den Zuschauern spannendende Spielpartien. Auch die Berliner waren von Ehrgeiz und Willensstärke gepackt, sie kämpften wirklich im jedem Spiel um jeden Punkt. Es ist erfreulich anzusehen, dass die Berlinerinnen sich schnell ins Spiel gefunden und auch entwickelt haben. Doch die Damen aus Zwickau ließen sich von den Essenerinnen und Berlinerinnen nicht aus der Ruhe bringen und gewannen souverän in Folge den Meistertitel.

Aufgrund vieler Herrenteams sind die Spiele via Gruppen durchgeführt worden. Die Mannschaften der jeweiligen Gruppen wurden am vorigen Abend bei der Spartentagung ausgelost. In der Gruppe A spielten GSV Düsseldorf, Dresdner GSV/GSV Chemnitz, GTSV Frankfurt, GSV Leipzig gegeneinander.

In der Gruppe B trafen GSV Zwickau, Berliner GSV, GSV Herford, GSV München/GSV Straubing aufeinander.

Alle Mannschaften zeigten sich kämpferisch und es kam zu Überraschungen. Zum Beispiel GTSV Frankfurt hatte ewig auf eine bessere Platzierung gewartet und konnte diesmal als Gastgeber glücklich mit den 5. Platz in der Tasche nach Hause gehen.

Auch Dresdner GSV/GSV Chemnitz errichten überraschend den 4.Platz vor den Frankfurtern.

Leider rutschten die Münchner/Straubing aufgrund einer Verletzung auf den letzten Platz. Da der Verdacht auf einen Bänderriss bestand, musste der Bayer im Krankenhaus untersucht werden. Nach circa 3 Stunden konnte mit Gehstützen und einer Bandage am Fuss wieder in die Sporthalle zurückkehren und alle waren froh darüber, dass es so glimpflich ausgegangen war. Die Meister aus dem letzten Jahr, Berliner GSV, spielten gegen Dresdner GSV/GSV Chemnitz um den 3. Platz. Die Dresdner und Chemnitzer konnten gut mithalten gegen die Berliner.

Höhepunkt des Tages war das Finalspiel GSV Düsseldorf gegen GSV Zwickau. Die Herren aus Düsseldorf und Zwickau lieferten eine spannende Paradepartie. Das Spiel zog sich aufgrund kämpferischen Willensmut extrem in die Länge und verführte das Publikum zu einem schönen Volleyballfinale.

Letztendlich gewann Zwickau das große Spiel und konnten zusammen mit ihren Damen die doppelte Meisterschaft in vollen Zügen feiern. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal für alle Helfer, Ausrichter und auch an das Engagement der einzelnen Mannschaften bedanken! In den nächsten vier Jahre werden wir einige Mammutaufgaben zu bewältigen haben, aber gemeinsam sind wir stark und werden es allen zeigen!

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