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Stimmen von den Nationalspielern zur 9.Europameisterschaft Paris

Außenangreifer Jochen Baisch:

"In letzter Minute haben wir noch das ganze Team zusammen bekommen, nachdem die Positionen von den Spielern noch unklar waren und wir einen neuen Trainer Peter ohne Dolmetscher und Co-Trainer hatten. Wir haben die Lehrgänge trotzdem gut überstanden. Ich habe ein gutes Gefühl mit dem neuen Angriffssystem, den unser neuer Bundestrainer Peter erstellt hat.

Ich sehe es auch in der Mannschaft, dass wir dazu bereit sind und Spaß haben. Da Peter jetzt die Unterstützung vom Co-Trainer und Dolmetscher bekommt, können wir gut vorbereitet in unsere Gruppenspiele gehen. Ich denke, wenn wir unser vertrautes Spiel ohne Leistungsschwankungen spielen, kommen wir wieder zurück auf unsere damalige bessere Platzierung vor den Deaflympics in Sofia."

 

Libero Maik Fischer:

"Die EM in Paris wird für uns schwer und eng werden. Wir, Volleyballer, haben neue Konzepte, neue Spielsysteme, einen neuen Trainer und Betreuer und so weiter. Wir fangen bei Null an. Aber trotzdem geben wir 100% Gas. Ich erwarte, dass wir als eine Mannschaft mit einer breiten Brust auf dem Feld stehen. Vor allem mit Teamgeist, Spaß, Fairness, Leistung,  Zusammenhalt und wir wollen auch guten Volleyball zeigen. Dann sehen wir, welche Platzierung wir am Ende haben werden, hoffentlich eine gute!  Na, dann auf Vamos!"

 

Außenangreifer Tobias Franz: 

"Bei der EM erwarten uns viele starke Gegner, wie zum Beispiel Russland, Ukraine und Türkei. Doch mit gutem Teamgeist und Siegeswillen können wir weit kommen. Unser Ziel bei der EM ist natürlich die Medaille mit nach Hause zu nehmen."

 

Zuspieler Patrick Kelch: 

"Also, ich glaube, wir spielen eine tolle EM, weil wir in einer guten Verfassung sind. Wir hatten ja Glück bei der Auslosung der Gruppenspiele, die wirklich machbar sind. Aber wir dürfen ja niemals die Gegner unterschätzen. Ich bin wirklich optimistisch, dass wir weit kommen werden, wenn wir mit Körper und Geist alles geben. Unser Ziel ist es ja, dass wir bei der EM mindestens das Halbfinale erreichen. Wenn wir das erreicht haben, dann kommt es, was es kommt."

 

Diagonalangreifer Marko Sudy:  

"Das Ziel ist natürlich die EM-Medaille zu holen. Wir wollen guten Volleyball spielen und am Ende ganz oben stehen, weil unser neuer Trainer mit dem neuen Spielsystem uns geradezu motiviert und uns zu dem gemacht hat, was wir nun sind. Eine starke Mannschaft mit eisernem Willen und bereit gegen die Volleyballer aus den europäischen Nationen zu spielen und zu siegen."

 

Mittelblocker Lars Grombelka : 

"In mir brennt das Feuer. Ich bin einfach heiß auf die EM, ich wünsche mir etwa einen Titel zu holen !"

 

Zuspieler Matthias Bork: 

"So erwarte ich die gute Organisation bei der EM trotz Verkehrschaos und große Metropole in Paris. Genau so wie bei unserer Nationalmannschaft, klarer Plan, Disziplin und Zusammenhalt ! Das Viertelfinale wird die wichtige Entscheidung sein, wohin unser Weg weiter geht, also, wir müssen am Anfang bei den Gruppenspielen konstanter spielen, auch wenn es etwas leicht ist. Wir brauchen dann für die KO-Runde Form, Kraft, Erfolg und starke Nerven. Mit unserem neuen modernen Volleyballssystem glaube ich höchstens an Bronze."

 

Außenangreifer Sascha Lehmann:

"Ich erwarte guten Teamgeist und eine Medaille. Bis zum Halbfinale sollten wir kommen!"

 

Mittelblocker Martin Widmann: 

"Es hat in unserem Team ein frisches positives Wind gegeben, vor allem im ganzen Trainer- und Betreuungsstab. Die glorreiche und erfolgreiche Ära in den letzten 10 Jahren unter Kiki (Anm.: Ehemaliger Bundestrainer Christian Stebel) gibt es nicht mehr. Ich denke, es wird einen langwierigen Prozess geben, bis man uns Erfolge gönnen kann. Es erwarten auch viele schwere starke Gegner wie Polen und Italien. Das habe ich bei der ersten Champion-League in Italien gemerkt. Mit dem erlernten und schnellen Volleyball und gesunder Konzentration können wir weiter kommen und eine bessere Platzierung erzielen als bei den Deaflympics 2013. Mein unbedingter Wunsch ist das Erreichen des Halbfinales."

 

Aussenangreifer Viktor Glasner:

"Ich freue mich sehr, dass ich zum ersten Mal in der deutschen Volleyballmannschaft der Gehörlosen sein darf, und erwarte,dass ich neue Erfahrungen sammeln und dabei Spaß haben kann."

 

Kapitän Tino Götting:

"Ganz klar, nach 2003 und 2007 wollen wir das Edelmetall wieder greifen. Das Jahr 2011 muss vergessen werden. Mit unserem Motto "VAMOS!" bin ich mir recht sicher, dass wir mit neuen Trainer, Co-Trainer und Dolmetscher weit gut kommen werden. Ich habe das Gespür, dass das Team wirklich gemeinsam stark wachsend gearbeitet hat. Also mit Mut, Wille, Coolness und Teamgeist bin ich mit dem Team richtig optimistisch sicher."

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