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Bericht der Tagung und 38.dt.Volleyballmeisterschaft 

Vom 16.5. bis zum 17.6.2015 wurde die 38.deutsche Volleyball-Meisterschaft der Gehörlosen in Zwickau in einer sehr schönen neuen 3-fach Sporthalle ausgetragen.

Einen Tag vorher war die Spartentagung mit Neuwahl. 

Die Tagung war sehr harmonisch und mit Neuwahl gut zu Ende gegangen. Die alte Führungsriege wurde entlastet. Besonderen Dank für den bisherigen Einsatz gilt dem Spartenleiter Joe Deimel und Kassierer Herbert Bauer.

Auch andere Mitarbeiter wie Christl Moser, Vera Dreher, Susanne Fabricius, Andrea Starosczik, Norman Steinbach, Mathias Bork, Andreas Lenzenwöger, Sascha Lehmann und Martin Widmann gilt der Dank. 

Die Sparte Volleyball wird jetzt von folgenden Personen geführt:

Spartenleiter Dieter Beckenbauer-Wenig, Technischer Leiter Andreas Lenzenwöger, Kassierer Matthias Bork, Passstelle und Gericht Andrea Starosczik, Jugendbereich Katharina Pape und Revisor Tino Götting.

6 Herrenmannschaften hatten sich gemeldet. Leider hatten sich bei Damen nur 2 Mannschaften gemeldet, so dass eine Durchführung nicht möglich war. Es wurde in zwei Gruppen gespielt und danach Halbfinale bzw. Platzierungsspiele.

Gruppe A:

GSV Zwickau spielte gegen GSV Hamburg und siegte sicher mit 3:0. Dann spielte der amtierender deutscher Meister GSV Düsseldorf, die nur mit 6 Spieler angetreten sind, gegen GSV Hamburg und verlor sehr überraschend mit 2:3. In höchster Druck, gewinnen zu müssen um nicht auszuscheiden, gewann GSV Düsseldorf gegen GSV Zwickau sehr knapp mit 3:2, wobei der letzte Satz gerade noch mit 15:13 gewonnen wurde und somit konnte Düsseldorf noch für das Halbfinale qualifizieren. Sehr schade für die Hamburger die nur knapp das Halbfinale verpasst hatten.

Gruppe B:

Berliner GSV siegte gegen GTSV Frankfurt sicher mit 3:0. Dann spielte GTSV Essen gegen GTSV Frankfurt und siegte mit 3:1. Im Schlagerspiel siegte GTSV Essen mit 3:0 gegen Berliner GSV. Dabei zeigten sich die Essener eine beeindruckte Leistung. 

Halbfinale:

GTSV Essen gegen GSV Düsseldorf:

Diesmal zeigte Essen, das sie unbedingt ins Finale einziehen wollte und besiegte Düsseldorf ziemlich sicher mit 3:0. Dabei zeigten sie viele gute Spielzüge.

So sehr wehren sich die Düsseldorfer. Letztendlich waren sie chancenlos.

Berliner GSV gegen GSV Zwickau: Das Spiel war an Dramatik nicht überbieten. Nachdem die Berliner 2:0 geführt hatten,

versuchte Zwickau über kämpferische Elemente noch ins Spiel zu kommen und siegte doch knapp mit 3:2. 

Spiel um den 5. Platz:

GSV Hamburg siegte mit 3:0 gegen GTSV Frankfurt. Frankfurt ist als Neuling zum ersten Mal dabei und zeigte gute Ansätze.

Spiel um 3. Platz:

Berliner GSV siegte klar mit 3:0, wobei GSV Düsseldorf durch keine Auswechselspieler Tribut zollen musste. Auch wenn das Ergebnis klar aussieht, war es ein sehr sehenswertes Spiel, wobei beide Mannschaften nichts schenkten.

Spiel um 1. Platz:

GTSV Essen als beste vorbereitende Mannschaft des Turniers zeigte GSV Zwickau,  dass die Trauben zur Meisterschaft sehr hoch hin. Sehr konzentriert und klar spielte Essen sein Spiel und siegte mit 3:0. GSV Zwickau aber zeigte mit seiner schon im Durchschnittsalter alte Mannschaft Paroli das aber nicht ganz reichte. Der Titel ging sehr verdientermaßen an Essen, das ihre 9. Meisterschaft holte. GSV Zwickau kann auf seine Vizemeisterschaft sehr stolz sein. Die Siegerehrung wurde gleich nach den Spielen vorgenommen. Herzlichen Dank an die Zwickauer für die Organisation der Sporthalle und Verpflegung.

Herzlichen Dank an Andreas Lenzenwöger als TL für die Durchführung der Spiele.

Fazit:

Es waren 6 Herrenmannschaften dabei, was erfreulich ist. Die Nationalspieler zeigten gute Leistungen, die bei kommenden EM in Paris sehr nötig sind. Auffallende Spieler waren bei Hamburg Tobias Franz, bei Berliner Maik Fischer, bei Zwickau Christian Schumann und bei Essen eigentlich die ganze Mannschaft. 

Nach wie vor pfeifen gehörlose Spieler als Schiedsrichter die Spiele, was gar nicht einfach ist. Herzlichen Dank für diesen Einsatz. 

Jetzt gilt die ganze Konzentration auf EM in Paris und wir werden versuchen so gut wie möglich abzuschneiden. 

 

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