Nominierungen
Die WM-Mannschaft und die Spieler sind nominiert.
Lehrgang und Ausblick
Am letzten Lehrgang vor der 1. Gehörlosen Volleyball-Weltmeisterschaften in Buenos Aires konnten leider nur 11 Spieler aus dem aktuell nominierten Kader teilnehmen, da Andreas Müller-Bothmann kurzfristig wegen Krankheit absagen musste.
Vorbericht
Der Weltverband des Gehörlosensports das “International Committee of Sports for the Deaf” (ICSD) lässt in diesem Jahr zum ersten Mal Volleyball-Weltmeisterschaften austragen. Für die Organisation bekam der argentinische Gehörlosen-Sportverband den Zuschlag und wählte Buenos Aires als Austragungsort. Als Vize-Europameister nehmen auch die deutschen Herren an dieser Großveranstaltung mit Mannschaften aus vier Kontinenten teil.
Ankunft und Training
Fast hätte der Streik der Lufthansa nach langer Vorbereitung noch die Teilnahme der deutschen Herren an der 1. Volleyball-Weltmeisterschaft der Gehörlosen in Buenos Aires verhindert, da einige Zubringerflüge kurzfristig gestrichen wurden. Aber Dank schneller Reaktion unseres Stammreisebüros gelang es doch noch...
Grandioser Auftakt
Den Flug noch ein wenig in den Knochen hatte die deutsche Mannschaft heute ihr herbeigesehntes erstes Spiel bei dieser Weltmeisterschaft gegen Taiwan. Die körperlich unterlegenen aber dennoch nicht zu unterschätzenden Südostasiaten waren ein unbekannter Gegner für das DGS-Team. Im Angriffsdruck und auch im Block machte sich die physische Überlegenheit der Deutschen bemerkbar, jedoch hatte gerade das auch seine Tücken...
Schönes Spiel gegen den Favoriten
Die unglückliche Auslosung bei dieser Weltmeisterschaft führte dazu, dass Deutschland als Vize-Europameister in derselben Gruppe wie Europameister und Top-Favorit Ukraine spielt und die beiden Konkurrenten bereits heute aufeinander trafen. Gespielt wurde wie immer im CeNARD-Sportkomplex im eisig kalten Gimnasio Poliderportivo.
Leichtes Spiel gegen Peru
In den vorangegangenen Spielen hatte sich bereits gezeigt, dass die Peruaner auf einem deutlich niedrigerem Niveau spielen als die angereisten europäischen Mannschaften. Es war daher kein schweres Spiel zu erwarten. Entsprechend entspannt ging das deutsche Team in dieses Match, ohne jedoch den Fehler zu machen, den Gegner zu unterschätzen.
Gastgeber im Viertelfinale geschlagen
Im Viertelfinale traf die deutsche Mannschaft heute auf Gastgeber Argentinien. Trainer Christian Stebel hatte bereits während der Gruppenspiele darauf gehofft, dass die Rangliste sich so entwickeln würde, dass diese Paarung im Viertelfinale zustande käme, und zeigte sich entsprechend zuversichtlich.
Halbfinale: Kein Rezept gegen Russland
Zuversichtlich ging die deutsche Mannschaft in das Halbfinalspiel gegen Russland: ein Gegner, der zu schlagen ist, wie sich schon bei früheren Begegnungen gezeigt hatte und davon ging auch das Trainerteam aus. Doch schon der erste Satz machte deutlich, dass der Druck zu groß war. Das DGS-Team versuchte alles, um dagegen zu halten, aber es reichte nicht. Die Russen machten einfach keine Fehler.
Bronze knapp verpasst
Heute ging es um die letzte Medaillenchance. Um Bronze zu gewinnen, musste Deutschland die letzte nicht-europäische Mannschaft noch schlagen, die Japaner. Überraschend stark hatten diese sich im Spiel gegen die Ukraine präsentiert, bei dem sie bis zum Schluss um jeden Ball gekämpft hatten. Aber Spielstärke und –niveau der Ostasiaten sind mit dem der Deutschen vergleichbar.