Dorit Erdtmann
Interview mit Dorit Erdtmann (wohl einer der schönste Volleyballerin Deutschlands)
1. Wie bist Du zum Volleyball gekommen?
Seit meinem 14. Lebensjahr bin ich durch die Schule in Leipzig zum Volleyball gekommen. Ich hatte damals zahlreichen Sport (meistens Einzelsport) mitgemacht, und ich wollte schon früher beim Volleyball eintreten, aber ich durfte noch nicht, da ich zu jung war. Später hatte ich damit viele Erfolge und daran mehr Spaß. Seitdem liebe ich in einer Mannschaft zu spielen. Fußball, Basketball und ... nehme ich auch nebenbei dazu... Durch meine weiterführende Schule in Essen habe ich mich nur auf ein Sportart beschränkt. Also ich habe mich für Volleyball entschieden, weil es mein Lieblingssport ist.
2. Seit langen bist Du schon in der Nationalmannschaft. Immer noch bist Du jung. Die anderen sind schon über 30 Jahre alt. Bringt die Zukunft auch Nachwuchs?
Seit 1999 bis heute... Sehr gern spiele ich für die Nationalmannschaft. Zu meiner Zeit haben wir leider sehr wenige internationale und nationale Spiele. Darauf hoffe ich sehr, dass das Nachwuchs für die Zukunft noch das Interessen an Volleyball hat und es mehr Spiele gibt...
3. Irgendwann wird es von Betty Steup – Bauer nicht mehr abhängen. Kannst Du Dir mal vorstellen, irgendwie die Verantwortung zu verteilen?
Ich die Verantwortung verteilen ??? Ich kann nur meine Erfahrung an die anderen weitergeben.
4. Die neue Bundestrainer sollte bald gefunden werden. Was wünscht Du Dir, daß der neue Trainer irgendwas machen soll?
Der neue Trainer ist schon gefunden. Was ich mir wünsche, ... dass der Trainer und die Damen ein gutes Team werden sollen. Mehr Spiele und Erfolge...
5. Du spielst auch sehr gern Beachvolleyball. Was würdest Du Dich beim Deaflympics 09`in Taiwan zwischen Volleyball und Beach Volleyball entscheiden?
Ja, gern spiele ich Beachvolleyball, wenn mit dem Wetter alles stimmt. Wenn es mit „Hallen“ sehr gut läuft, dann würde ich mich für Volleyball entscheiden.
6. Wie geht es bei Deinem hörenden Verein weiter?
Im Moment spiele ich für VC Buer in der Bezirksliga. Zur Zeit läuft es mit meiner Mannschaft nicht gut, da einige gute Spielerinnen nicht angetreten sind. Und auch ewige Trainerprobleme... Wie es nun weiter geht, ist im Moment noch offen.
7. Seit Jahren wohnst Du in Gelsenkirchen. Trotzdem spielst Du immer noch für GSV Zwickau anstatt GTSV Essen. Hast Du vielleicht irgendwie Ost-Blut?
Seit 2003 lebe ich in Gelsenkirchen. Ost-Blut kann man nicht sagen. Ich habe damals dort in der Nähe gewohnt und möchte mit den Zwickauerinnen ein Ziel „Dt. Meisterinnen“ erreichen. Leider haben wir es wieder in Osnabrück nicht geschafft. Nun werde ich mich von diesem Verein verabschieden...Wegen der Entfernung kann ich nicht öfter in Zwickau trainieren und Spiele mitmachen. Deswegen möchte ich in NRW Volleyball spielen. Wohin ich hingehen werde, verrate ich hier noch nicht...erst im Sommer 2005!
8. Im Osten gibt es einen Volleyball Freizeit – Boom. Warum spielen sie lieber in der Freizeit statt als Aktivspieler/innen?
Ja, stimmt... Die Leute, die freiwillig Volleyball spielen wollen, können mit viel Spaß ohne Druck von Trainer oder erfahrenen Spieler/innen den Sport betreiben.
9. Was machst Du ansonsten in der Freizeit?
Seit dem Umbau unserer Wohnung hatte ich kaum Freizeit. Im Normalfall jogge ich sehr gerne und treffe mich auch mit Freunden, um zu quatschen. Ich male für mein Leben sehr gern...(leider habe ich mein Hobby zu sehr vernachlässigt.)
10. Wie findest Du unsere Homepage?
Eure Homepage finde ich sehr informativ und übersichtlich. Ich, als erfahrene Mediengestalterin, kann nur sagen, einfach SPITZE!!!!
Reporter Matthias Bork