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34. DG-Meisterschaft 2010
Die 34. deutsche Volleyball-Meisterschaft wurde in Brandenburg ausgetragen. Der hörende Verein Blau Weiß Brandenburg übernahm die Organisation und Verpflegung, was sehr lecker war. Alle Spiele leitete das Schiedsgericht von BW Brandenburg.
Die Spielpaarungen wurden bereits vor ein paar Tagen ausgelost, der Spielmodus verlief jeder gegen jeden.
Aufgrund der geringeren Anmeldungen der Damenmannschaften wurden nur die Herren-Spiele durchgeführt. Spontan einigten sich die Berliner- und Zwickauerinnen für Samstag ein Freundschaftspiel, indem die Zwickau ohne Mühe 3:0 für sich entscheiden konnte.
Am Freitag, den 26.03. nach der Ansprache vom DGS-Volleyballwart Jürgen Deimel und dem Organisator von BW Brandenburg Sven Förster konnten endlich die lang ersehnten Spiele beginnen. Es nahmen Titelverteidiger GSV Düsseldorf, GTSV Essen, GSV Zwickau, GSV Berlin und GSV Herford teil.
Das erste Spiel traten die ersatzgeschwächten Düsseldorfer gegen die jungen Berliner an. Nach einem atemberauschenden spannenden Spiel gewannen die Berliner überraschend aber verdient mit 3:2. Parallel fand das zweite Spiel zwischen Zwickau mit dem neuen jungen Zuspieler und den neuformierten Herforder statt. Die Zwickauer gewannen sicher mit 3:0. Die Essener genossen ihr freies Spiel nach einer strapazierten Zugfahrt. Danach stand das Schlagerspiel Düsseldorf gegen Zwickau auf dem Programm. Die Düsseldorfer mussten wie im ersten Spiel ohne ihren Zuspieler Stefan Schäfer, das berufsbedingt nicht anwesend war, auskommen, somit vertrat Andreas Müller-Bothmann seinen Posten. Sie gewannen mit Tino Götting und Jochen Baisch mit 3:1. Zeitgleich fand das Spiel zwischen Essen und Herford. Die wilden Essener gewannen klar mit 3:0. Das letzte Spiel des Tages Berlin gegen Essen, diese jungen Mannschaften sind die Zukunft des Deutschen Gehörlosen Volleyballverbandes. Die Berliner konnten mit dem gestärkten Selbstvertrauen vom Düsseldorfer Spiel antreten und gewannen fast deutlich mit 3:0.
Am Samstag, den 27.03. standen bereits am frühen Vormittag die Düsseldorfer und die Herforder Teams gegenüber. Die Rheinländer ließen gegen einige ehemalige Mitspieler nix anbrennen und siegten eindeutig mit 3:0. Das zweite Spiel des Tages Essen gegen Zwickau, die Jungen konnten sich gegen die erfahrenen Zwickauer geschickt mit 3:1 durchsetzen. Parallel ließen die Berliner gegen Herford ihre Siegeserie mit 3:0 nicht aufhalten. Die letzten Spielpaarungen Berlin gegen Zwickau und Düsseldorf gegen Essen gingen um den Titel.
Es gab drei Anwärter Titelverteidiger Düsseldorf, Berlin und Essen, die um den Meistertitel kämpften. Letztendlich sorgten die jungen Teams für eine Überraschung, so holten die Berliner den ersten Titel ihrer Vereinsgeschichte. Sie gewannen mit ihrer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 3:0. Die wilden Essener errangen den Vizemeistertitel und gewannen ebenfalls mit 3:0. Düsseldorf konnten sich mit einer Bronzemedaille beglückwünschen, indem die Zwickauer Teams leer ausgingen.
Zum Schluss bedanken wir uns an Jürgen Deimel für den reibungslosen Verlauf der Spiele, an Sven Förster und Axel Dames für die Organisation, Hallenbelegung und Schiedsgericht.
Als Anmerkung wünsche ich mir, dass die Damenmannschaften demnächst wieder zahlreich erscheinen, auf geht’s Mädels.
Andreas Lenzenwöger